Aus der Gemeinde

(entnommen den Sitzungsprotokollen)

Bewilligte Baugesuche

  • Erstellen eines Metall-Garten- zaunes auf der Südseite der Parzelle Nr. 368, Hauptstrasse 26, Eigentümerin: Esther Labarile.
  • Anbau eines Wintergartens beim Wohnhaus auf Parzelle 386, „Ejiuwäg 13“, Eigentümer: Hedwig und Isidor Burkhardt.
  • Vergrössern Holzschopf auf Parzelle Nr. 3552, beim Wohnhaus im Orte Erbstrasse 1, Eigentümer: Andreas Steiner.
  • Anbringen von zwei Leucht- reklamen an der Süd- und Westfassade mit Logo auf Parzelle (K68NP, AV (1987), Hauptstrasse 120, Eigentümer: Steiner Reisen AG.
  • Anbau einer Pergola und Anpassung Fassadenfarbe beim Wohnhaus auf Parzelle 67, Moosstrasse 95, Eigentümer: Melanie und Sascha Henzen.
  • Ersetzen der Haustüre, Ersetzen Garagentor, Zumauern Garagen- tor Südost, Einbau neue Alu- Türe, Erstellen Geräteraum unter dem Balkon auf Parzelle 102, am Wohnhaus Oberdorfstrasse 6, Eigentümer: Armin Steiner.
  • Dachsanierung mit PV-Anlage, Wintergarten, Neugestaltung Parkplatz, Gartenterrasse und Garten mit Kinderspielplatz beim Restaurant Roti Wychüafa, Parzelle 558, Hauptstrasse 2, Eigentümer: Peter Tscherrig.
  • Aufstellen von Fertiggaragen auf Parzelle Nr. 22 im Weiderli, Eigentümer: Oliver Karlen.
  • Erweiterung Werkareal im Orte „Schnydrigen“, diverse Parzellen, Eigentümer: Zenjm AG.
  • Aufstellen eines Gartenhauses auf Parzelle 443, beim Wohnhaus Schnittjigassa 17, STWE, vertreten durch Corinne Bayard.
  • Erstellen von zwei Windfängen, Entfernen der Thujas sowie Ersetzen von Bodenplatten auf Parzelle 240, beim Wohnhaus Dorfstrasse 4, Eigentümer: Evelyne und Heinz Biffiger.

Solaranlagen

  • Scheune, Parzelle 412, Erb, Eigentümer: Eugen Theler
  • Stall-Scheune, Parzelle 843, Tatz, Eigentümer: Anneliese und Franz Truffer

Erneuerung Strassenbeleuchtung

Im Rahmen der kontinuierlichen Erneuerung der Strassen- beleuchtung werden am Grossimattuwäg drei neue Strassenlampen zum Preis von CHF 8'800.00 montiert. Der Auftrag wird von ecom elektro ausgeführt.

Arbeitsvergaben Geschiebesammler Chäla

  • Stahleinbau: Schütz inkl. Podest und Korbleiter für CHF 72‘374.40
  • Stahleinbau: Schütz (Antrieb Elektromechanisch mit Auma Motor & Pfaff Spindeln SHE) für CHF 27‘032.70
  • Imboden Elektromechanik AG: Steuerung zu Antrieb Schieber für CHF 12‘884.40
  • Stahleinbau: Drehtüre beim Holzfang für CHF 23‘026.25

Arbeitsvergaben Trinkwasseraufbereitungsanlagen

  • Heinrich Brenner AG: Türen, Abdeckungen und Zäune für CHF 16‘553.21.
  • Schmid Bautech AG: Bau- meisterarbeiten für den An- und Umbau Reservoir Niedergesteln für CHF 198‘507.09.
  • Gebr. Zengaffinen AG: Baumeisterarbeiten für den An- und Umbau Reservoir Tatz für CHF 211‘898.93.
  • IST Edelstahl Anlagenbau AG: Grossrohrinstallation Reservoir Niedergesteln für CHF 57‘760.75.
  • IST Edelstahl Anlagenbau AG: Grossrohrinstallation Reservoir Tatz für CHF 31‘585.95

Nach mehr als 5 Monaten gingen am 19. Juni 2018 die beiden Kantonalen Baubewilligungen für die Ultrafiltrationsanlagen auf der Gemeinde ein und Ende Juni bzw. Anfangs Juli 2018 wurde mit den Bauarbeiten begonnen.

Organisation Schuljahr 2018/2019

Ab diesem Schuljahr wurde für 1H/2H das Blockzeitenmodell ein- geführt. Die Kinder werden analog zum Unterricht in der Primarschule jeweils von 08:00 Uhr bis 11:30 Uhr und von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr unterrichtet. Da die Kinder im 1. Kindergarten (1H) 12 Lektionen pro Woche und die Kinder im 2. Kindergarten (2H) 24 Lektionen pro Woche den Unterricht besuchen, hat dies zur Folge, dass am Dienstag-Vormittag und Mittwoch kein Unterricht stattfindet. Zudem besuchen die Schülerinnen und Schüler des 1. Kindergartens (1H) den Unterricht am Montag-Vormittag erst nach den Herbstferien.

Stephanie Oggier wird als Lehrerin der 1H/2H angestellt, nachdem sie im letzten Schuljahr die Vertretung von Carmen Imboden Albrecht übernommen hatte.

Zudem wird Rosemarie Jeitziner für 4 Lektionen die PSH in Niedergesteln übernehmen.

Hydrantenverantwortlicher

Marco Mathieu hat die Verein- barung als Verantwortlicher für Hydranten per 31. Dezember 2018 gekündigt. Gemeindearbeiter Jvan Amacker übernimmt die Aufgabe für die Wartung der Hydranten ab nächstem Jahr.

Dank an Sponsor

Die Firma Bühmat GmbH in Raron liefert jeweils die Bühne für unser Weihnachtstheater. Dabei wird jeweils ein grosszügiger Rabatt als Sponsorenbeitrag gewährt.

Friedhofgestaltung

Die 30 neuen Urnengräber auf der untersten Ebene sind erstellt. Charly Kalbermatter wurde dabei von Gemeindearbeiter Jvan Amacker und Werner Bolliger unterstützt. Als „Arbeitsesel“ kam auch der Helikopter zum Einsatz.

Foto: Kiestransport per Helikopter.
Foto: Kiestransport per Helikopter.
Foto: Letzter Flug mit Kies.
Foto: Letzter Flug mit Kies.

Neu im Reinigungsteam

Helene Bregy-Krogh wurde ab 01. Juli 2018 im 30% Pensum in der Einwohnergemeinde angestellt. Sie ersetzt damit Erna Bregy, die bekanntlich gekündigt hat.

Foto: Helene Bregy-Krogh.
Foto: Helene Bregy-Krogh.

Kehricht Baggilla

Bei der Feuerstelle Baggilla ist der Kehrichtcontainer immer wieder überfüllt, da der Abfall von den Besuchern liegen gelassen wird. Deshalb wird ein zweiter Container aufgestellt.

Pfarreigarten

Vermehrt wird der Pfarreigarten von Kindern als Spielplatz angesehen. Die Gemeinde weist darauf hin, dass dieser Platz zwar ein Ort der Begegnung, jedoch für Kinder nicht zum Spielen mit dem Kies oder dem Springbrunnen geeignet ist.

Foto: Pfarreigarten, kein Spielplatz.
Foto: Pfarreigarten, kein Spielplatz.

Es ist nicht zu verhindern, dass der Kies von Katzen verunreinigt wird und dies für die Kleinen nicht immer ersichtlich ist. Wir bitten deshalb die Eltern, ihre Kinder darauf aufmerksam zu machen, dass sich der Spielplatz beim Schulhaus befindet.

So stimmte Niedergesteln am 10. Juni 2018

540 Stimmberechtigte und eine Stimmbeteiligung von 59.25%

Eidg. Abstimmung:

„Vollgeld-Initiative“:
321 eingegangene Wahlzettel, davon 7 leer und 3 ungültig. 51 Ja. 260 Nein.

„Geldspielgesetz“:
320 eingegangene Wahlzettel, davon 7 leer und 3 ungültig. 229 Ja. 81 Nein.

Kantonale Abstimmung:

„Sion 2026“:
327 eingegangene Wahlzettel, davon 1 leer und 2 ungültig. 154 Ja. 170 Nein.

Öffnungszeiten Stimmlokal

Mehr als 90% der Stimmbürger stimmen mittlerweile brieflich ab. Deshalb hat der Gemeinderat entschieden, das Stimmbüro am Samstag nicht mehr zu öffnen. Das Stimmbüro wird bei Abstimmungen nur mehr am Sonntag zwischen 09.00 Uhr und 10.00 Uhr geöffnet. Dies ist erstmals bei der Abstimmung vom 23. September 2018 der Fall.

 

Winterschäden im Jolital

Text: Jvan Amacker
Fotos: Jvan Amacker / Manuela Imstepf

Der strenge und schneereiche Winter hinterliess auch im Jolital seine Spuren. Die grossen Schneemengen und folglich auch die vielen Lawinen richteten Schaden an. Vor allem eine Lawine von den „Spissu“ hinunter hinterliess viele mitgerissene Bäume auf dem Alpstafel. Beim alljährlichen Alpwerktag wurde der Stafel von den Jolischäfern wieder sauber geräumt.

Foto: Mitgerissene Bäume auf dem Alpstafel.
Foto: Mitgerissene Bäume auf dem Alpstafel.

Auch die Brücke über den Jolibach hielt den Schneemassen nicht stand; sie brach in der Mitte entzwei. Hier leistete die

Foto: Entzweigerissene Brücke.
Foto: Entzweigerissene Brücke.
Foto: Erstellen der neuen Brücke.
Foto: Erstellen der neuen Brücke.
Foto: Neue, stabile Brücke.
Foto: Neue, stabile Brücke.
Foto: Steinschlag verschüttete Jolialpweg.
Foto: Steinschlag verschüttete Jolialpweg.
Alpenwerk der Jolischäfer 4

Foto: Die Jolischäfer: vlnr.: Kamil Kalbermatter, Sandra Gabathuler, Rinaldo Amacker, Hans Kalbermatter, Beat Imboden, Michel Amacker, Reini Imboden, Peter Imboden, Fabrice Imboden, Jvan Amacker und Walter Amacker.

Forstgruppe Südrampe gute Arbeit und erstellte eine neue, stabile Brücke. Mitte Mai ereignete sich zudem beim Seebach oberhalb der Tatzsuon noch ein grösserer Steinschlag. Die Tatzsuon und der Jolialpweg wurden verschüttet und zum Teil zerstört. Auch diese Instandsetzungsarbeiten wurden innert kurzer Zeit von der Forstgruppe ausgeführt.
Ein Dank gebührt den Jolischäfern für ihren Einsatz und dem Forstrevier Südrampe für die gute Zusammenarbeit.

 

Urversammlung "Rechnung 2017"

Text: Fridolin Imboden (Gemeindepräsident)

Gemeindepräsident Fridolin Imboden konnte an der Urversammlung vom 17. Mai 2018 49 Geschtjierinnen und Geschtjier begrüssen und willkommen heissen.

Rechnung 2017

Bei einem Ertrag von CHF 3‘543‘316.00 gegenüber einem Aufwand von CHF 2‘718‘222.00 erwirtschaftete die Gemeinde bei der Laufenden Rechnung eine Selbstfinanzierungsmarge von CHF 825‘094.00.
Die ordentlichen Abschreibungen betragen CHF 476‘581.00.
Aufgrund des guten Ergebnisses konnten zusätzliche Abschrei- bungen von CHF 297‘999.00 vorgenommen werden. Die Rechnung schliesst demnach mit einem Ertragsüberschuss von CHF 50‘514.00 ab. Bei Ausgaben von CHF 847‘967.00 gegenüber Einnahmen von CHF 417‘587.00 schliesst die Investitionsrechnung mit Nettoinvestitionen von CHF 430‘380.00 ab. Das Netto- vermögen pro Kopf beträgt CHF 2‘073.00, was als guter Wert bezeichnet werden kann. Nach den Ausführungen des Gemeindepräsidenten wurde die Rechnung 2017 einstimmig genehmigt.

Dorfladen

Der Gemeindepräsident informiert die Anwesenden dahingehend, dass die Umsätze stetig sinken und somit die Verluste steigen. Der Gemeinderat sei der Meinung, dass man dem Dorfladen trotzdem noch eine Chance einräumen sollte, d.h. auf eine Dauer von 5 Jahren. Nach 5 Jahren werde eine Neubeurteilung vorgenommen und das weitere Vorgehen bestimmt. Nach einer ausgiebigen Diskussion wird über den Antrag des Gemeinderates abgestimmt. Das Resultat fiel wie folgt aus: 46 Ja, 2 Nein, 1 Enthaltung. Der Gemeindepräsident bedankt sich und empfiehlt, den Dorfladen zu unterstützen.

HWS Geschiebesammler

Trotz der schlechten Wetter- bedingungen zu Beginn des Jahres ist man terminlich auf Kurs.
Der vorgesehene Endtermin Dezember 2018 sollte eingehalten werden können.

Neubau Feuerwehrlokal Raron

Die Urversammlung stimmt dem Bau- und Ausgabenbeschluss für das neue Feuerwehrlokal zu. Die Gemeinde beteiligt sich mit CHF 250‘000.00 an den anfallenden Kosten am neuen Feuerwehr- magazin der gemeinsamen Feuerwehr Raron-Niedergesteln.

 

KWKW Chriz

Text/Foto: Daniel Pfammatter, Fridolin Imboden

KWKW_Chriz_20180525_201603

Foto: Hintere Reihe: vlnr.: Felix Amacker (Gemeinderat), Walter Brunner (Verwaltungsrat), Daniel Pfammatter (Präsident des Verwaltungsrats), Nino Brunner (Gemeinderat), Pascal Dini (Gemeinderat), Vordere Reihe: vlnr.: Fridolin Imboden (Vizepräsident des Verwaltungsrates), Fabian Brunner (Verwaltungsrat), Michel Theler (Verwaltungsrat), Pierre-Alain Kummer (Revisor APROA AG).

Am Freitag, 25. Mai 2018 fand die 9. ordentliche Generalversamm- lung des Kleinwasserkraftwerks Chriz AG im Rittersaal in Niedergesteln statt. Die Konzessionsgemeinden wurden an der GV durch ihre Verwaltungs- und Gemeinderäte vertreten. Das KWKW mit Sitz in Eischoll wurde am 14. November 2008 mit einem Aktienkapital von CHF 733‘000 gegründet. Das Aktienkapital ist wie folgt aufgeteilt:
Anteil Gemeinde Niedergesteln 35% (257 Namenaktien),
Anteil Burgergemeinde Eischoll 65% (476 Namenaktien).

Als Verteter der Revisionsstelle APROA war Pierre-Alain Kummer anwesend. Im Geschäftsjahr 2017 erzeugte das KWKW Chriz 3‘364‘564 kWh. Die Jahres- produktion lag im Mittel 218‘000 kWh tiefer als in den vorangegangenen 5 Jahren. Die geringen Niederschlagsmengen mit entsprechend ungünstigen hydrologischen Bedingungen haben zu einem Rückgang der Energieproduktion geführt. Die Anlage lief sehr stabil und praktisch störungsfrei. Wie schon im letzten Jahr, kann erneut ein sehr erfreulicher Unternehmens- erfolg ausgewiesen werden. Der Verwaltungsrat hat der Generalversammlung den Antrag gestellt, eine Dividende auszuzahlen. Die Verwendung des Bilanzgewinns wurde einstimmig angenommen. Die KWKW Chriz AG kann ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr abschliessen. Der Verwaltungsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Geschäftsleitung, im Betrieb und im Unterhalt tätig sind, für ihr Engagement und ihren Einsatz.

 

Regionales Waldbrandvorsorge- konzept Südrampe

Text: Isidor Burkhardt (Gemeinderat)
Grafiken: Geoplan AG

Der Kanton Wallis hat 2008 das kantonale Waldbrandbekämpf-ungskonzept verabschiedet. In diesem Konzept geht es darum, Waldbrände die durch Menschen verursacht werden, zu vermindern und die Waldbrandbekämpfung effizient angehen zu können. Als eine der trockensten Regionen wurde die Region Südrampe als prioritär eingestuft, um ein regionales Waldbrandvorsorge- konzept zu erstellen. Die Erarbeitung des Konzeptes erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Feuerwehren Raron-Niedergesteln und Gampel-Steg, sowie Vertretern von BLS, Forstrevier Südrampe, sowie dem Kanton und Weiteren. Eine Kommission aus Gemeindevertretern und den Feuerwehrkommandanten wirkte ebenfalls mit. Der Auftrag des Projektes lautete: Verminderung der Waldbrandgefahr und somit Gewährleistung von Sicherheit für die Bevölkerung, Siedlungen, Infrastrukturen und Wälder. Fast drei Viertel der Waldfläche im Perimeter von Steg-Hohtenn, Niedergesteln und Raron sind als Schutzwälder und von diesen Schutzwäldern, ein grosser Teil davon als "Prioritäre Schutz- wälder" klassiert.

Bei Ausbruch eines Waldbrandes im Schutzwald wäre das Schadenpotential und insbeson- dere der Verlust der Schutz- funktion des Waldes hoch. Es bestehen Defizite bei den Einsatzplänen der Feuerwehren. Auch ist nicht genügend Waldbrandbekämpfungsmaterial vorhanden. Weiter gibt es nicht genügend Wasserbezugsstellen für Helikopter, vor allem auf einer Höhe von 1'000 bis 1'500 Meter über Meer.

Massnahmen

Durch Information soll die Bevölkerung, vor allem auch die Schulkinder, auf die Thematik Waldbrand sensibilisiert werden. Feuerstellen in den Schutzwäldern sollen überprüft und eventuell aufgehoben werden.
Organisatorisch wird das ganze Waldgebiet in Sektoren eingeteilt. Für jeden Sektor wird ein Einsatzplan für die Einsatzkräfte erstellt. Zudem besteht ein Massnahmenkatalog, welcher insbesondere die notwendigen Löschwasserstandorte, Erschlies- sungs- und Forstmassnahmen sowie Bedürfnisse an Lösch- material umschreibt. Nebst mobilen Löschwasserbecken sind auch Varianten von fixen Löschwasserbecken vorgeschla- gen. Diese liegen in unserer Gemeinde im Gebiet Alpe Tatz- Mattachru.

Tabelle: Flächenaufteilung nach Waldfunktionenkarte von 1998.
Tabelle: Flächenaufteilung nach Waldfunktionenkarte von 1998.
Grafik: Planausschnitt Löschwasserversorgung in der Gegend Tatz-Mattacheru mit möglichen Standorten eines fixen Löschwasserbecken (grün) und mobilen Löschwasserbecken (orange).
Grafik: Planausschnitt Löschwasserversorgung in der Gegend Tatz-Mattacheru mit möglichen Standorten eines fixen Löschwasserbecken (grün) und mobilen Löschwasserbecken (orange).

Kosten

Für Niedergesteln sind Gesamt- kosten für technische Massnah- men und Materialbeschaffungen von CHF 370'000.00 geschätzt. Vom Kanton kann eine Beteiligung von 60-65% an diesen Kosten erwartet werden. Das Thema wird an einer der kommenden Urversammlungen sicher noch behandelt werden.

 

2. Plattform Bevölkerungsschutz Oberwallis in Niedergesteln

Text/Fotos: Raphael Murmann (Verantwortlicher Bevölkerungsschutz Oberwallis)

Bereits zum zweiten Mal seit 2017 fand in Niedergesteln die Plattform Bevölkerungsschutz unter der Leitung vom Kantonalen Führungsorgan (KFO) statt. Die Gemeinde Niedergesteln stellte dafür die Räumlichkeiten zur Verfügung. In der Burgerstube empfing Raphael Murmann die 38 Vertreter aus verschiedenen Gemeinden und Sicherheitsinstitutionen des Oberwallis. Das Ziel dieser Veranstaltung war es, alle Partner im Bevölkerungsschutz an einer Plattform über Abläufe und Neuigkeiten im ganzen Kanton aus erster Hand zu informieren. Dieses Jahr galt die Aufmerksamkeit dem Kantonalen ABC-Konzept, welches durch Thierry Hofer von der Lonza AG aus Visp, präsentiert wurde.

Foto: Thierry Hofer von der Lonza AG aus Visp.
Foto: Thierry Hofer von der Lonza AG aus Visp.

In diesem Konzept geht es darum, dass der Kanton bei Atom-, Biologie- oder Chemieunfällen seine Kompetenzen den Gemeinden zur Verfügung stellen kann, falls man diese benötigt.

Im zweiten Teil der Plattform stellte sich die KWRO (Kantonale Walliser Rettungsorganisation) vor. Diesen Teil übernahm Diego Lareida, welcher seinerseits als Chef Einsatzzentrale beim KWRO arbeitet. Diego verstand es, sämtlichen Teilnehmern der Plattform eine einfache Übersicht über die Arbeiten des KWRO zu präsentieren.

Foto: Diego Lareida, Chef Einsatzzentrale beim KWRO.
Foto: Diego Lareida, Chef Einsatzzentrale beim KWRO.

Im Anschluss an die Plattform wurde den Teilnehmern noch die Möglichkeit geboten, offene Punkte oder Fragen vorzubringen. Im Anschluss an den offiziellen Teil konnte der Leiter der Plattform sämtliche Teilnehmer zum Apèro im Pfarreikeller einladen und den Abend ausklingen lassen.
Die nächste Ausgabe dieser Plattform findet im Jahr 2019 in einer anderen Oberwalliser Gemeinde statt.

Foto: 38 Vertreter aus Gemeinden und Sicherheitsinstitutionen des Oberwallis.
Foto: 38 Vertreter aus Gemeinden und Sicherheitsinstitutionen des Oberwallis.

Geschtjier Agenda

aus dem Veranstaltungskalender

13. September 2018
Mittagstisch für Junggebliebene

13. September 2018
Vortrag "Pflege zuhause"

15. September 2018
SN-Schau

16. September 2018
Familienausflug Samariterverein

23. September 2018
Eidg. Abstimmungen

27. September 2018        
GV Jassclub Castellione

29. September 2018
Ausflug Frauen- und
Müttergemeinschaft

06. Oktober 2018
Altkleidersammlung

11. Oktober 2018
Mittagstisch für Junggebliebene

13. – 28. Oktober 2018
Schulferien

20. Oktober 2018
Herbstübung Feuerwehr

26. Oktober 2018
GV Tambouren- und Pfeiferverein

31. Oktober 2018
ganzer Tag Schule

01. November 2018
Allerheiligen

08. November 2018
Mittagstisch für Junggebliebene

11. November 2018
Martinsumzug

16. November 2018
GV Kirchenchor

17. November 2018
Elisabethenbouillon

23. November 2018
GV Frauen- und
Müttergemeinschaft

24. November 2018
Jägermesse Steinbockbläser

24. November 2018
Bolschjass

30. November – 02. Dezember 2018
Weihnachtsausstellung

05. Dezember 2018
Urversammlung Budget 2019

06. Dezember 2018
Nikolaus

08. Dezember 2018
Cupjass

08. Dezember 2018
Maria Empfängnis

12. Dezember 2018
Burgerversammlung Budget 2019

13. Dezember 2018
Roratemesse

13. Dezember 2018
Mittagstisch für Junggebliebene

14. Dezember 2018
Schülertheater

16. Dezember 2018
Schülertheater

 

Sperrgutmarke

Text/Foto: Jonas Kalbermatter (Redaktion)

Günstiges Entsorgen: Für Sperrgut bis zu max. 2m Länge und 10 kg Gewicht gibt es NEU die kleine Sperrgutmarke von CHF 5. Diese ist im Dorfladen erhältlich.

Neophyten

Text: Pascal Dini (Gemeinderat)
Foto: www.infoflora.ch

Neowas? Invasive Neophyten sind nicht-einheimische Pflanzen, die sich in der Natur etablieren und auf Kosten einheimischer Arten effizient ausbreiten. Sie verur- sachen Schäden in den Bereichen Landwirtschaft, Biodiversität, Infrastrukturen und öffentliche Gesundheit. Was ist zu tun bei Neophyten?

1. Informieren Sie sich über die problematischen Arten!

2. Melden Sie so früh als möglich!

Mit Hilfe der Applikation Invasiv App oder bei der DWFL.

3. Handeln Sie so früh als möglich!

Je mehr Pflanzen vorhanden sind, desto grösser sind die schädigen- den Auswirkungen und desto schwieriger und teurer wird es, sie wieder zu entfernen. Um eine weitere Ausbreitung zu ver- hindern, ist eine Behandlung vor der Blüte unerlässlich!

4. Beseitigen Sie die Pflanzen und verhindern Sie eine weitere Ausbreitung!

Eine einzelne Pflanze produziert eine grosse Anzahl Samen und kann sich so rasch fortpflanzen. Falls die Pflanze bereits blüht, Blüten abschneiden und ent- sorgen. (Hausmüll/Kehrichtabfuhr)

5. Kontrollieren Sie die Flächen und verhindern Sie eine Wiederbesiedlung!

Während mehreren Jahren kontrollieren, dass die Pflanze nicht nachwächst (Stockaus- schläge, junge Keimlinge) und diese gegeben falls sofort entfernen.

Zusätzliche Informationen und Auskünfte:

- Staat Wallis : www.vs.ch/de/web/sfcep/plantes-envahissantes
- Info Flora: www.infoflora.ch

Kontakt:

- Gemeinde: forstrevier@vtxnet.ch / 079 628 82 67
- DWFL: DWFL-Oberwallis@ admin.vs.ch / 027 606 97 70

Foto: Einjähriges Berufskraut.
Foto: Einjähriges Berufskraut.
Foto: Riesenbärenkraut.
Foto: Riesenbärenkraut.
 

Hochzeit Pascal und Vanessa

IMG_20180707_164244_resized_20180708_080800525

Foto: Geschenkübergabe des Gemeinderates.

Am Samstag, 07. Juli 2018 gaben sich Vanessa Albert und Gemeinderat Pascal Dini in der Pfarrkirche Ausserberg das Ja-Wort. Gemeindepräsident Fridolin Imboden sowie die Gemeinderäte Rinaldo Steiner und Michel Theler sprachen dem Brautpaar im Namen der Einwohnergemeinde die besten Wünsche für ihre gemeinsame Zukunft aus. Als Geschenk wurde ihnen ein Bild von Eberhardt Schlotter überreicht.

 

Johann I.

Foto: Johann I.1308 – 1323/1324; siebter Ritter auf dem Weg auf die Gestelnburg in Niedergesteln.
Foto: Johann I.1308 – 1323/1324; siebter Ritter auf dem Weg auf die Gestelnburg in Niedergesteln.

Text: Efrem Kuonen
Foto: Deborah Seiler
Quelle: Philipp Kalbermatter, lic.phil; Dr. Johann Siegen, Prior

Johann war wohl der erfolg- reichste Vertreter seiner Familie. Sein Vater Peter IV. hat Johanns Erfolge dank seiner Beziehungen zu den Adligen durch geschickte Heiratspolitik klug vorbereitet. Seine Tochter Elisabeth vermählte er mit Peter von Weißenburg und sein Sohn Johann I. heiratete die Erbtochter Elisabeth von Wädiswil. Die Weißenburg und die Wädiswil waren, offenbar wegen ihrer Besitzungen an der Nordseite des Lötschenpasses, Lehensherren des Kaisers. Genau so wie es die Herren von Turn auf der Südseite des Lötschenpasses waren. Durch die Heirat wurde Johann I. der Herr des Kandertales mit der Felsenburg bei Kandersteg, dem Tellenschloß bei Frutigen und der Herrschaft Mülenen. 1310 kämpfte Johann I. für den deutschen König Heinrich IV. von Luxemburg in Oberitalien. In Mailand ernannte ihn Heinrich 1311 zum Statthalter von Como. Der neue Statthalter mußte aber beim Bischof von Genf eine Anleihe von 1'050 Pfund machen und seine Herrschaft Gesteln als Pfand einsetzen. Die Statthalterschaft endete mit dem Tod des Königs 1313. Johann I. war zur Zeit der Schlacht bei Morgarten (1315) ein Verbündeter der Habsburger und ein Gegner der Stadt Bern. 1322 wurde er von den Mailändern, die Johann I. schon früher als Statthalter von Como als tüchtigen Führer kannten, zum Statthalter von Mailand im Kampfe gegen die Visconti ernannt. Es ist unklar, ob er schon 1323 oder im folgenden Jahr 1324 in Mailand gestorben ist.